Verfahren betreffend Soleaustritt aus stillgelegtem Bohrloch in Muttenz eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft informierte am 20. Juni 2019 mittels Medienmitteilung, dass das Strafverfahren gegen Verantwortliche der Schweizer Salinen AG wegen Widerhandlung gegen das Umweltschutz- und das Gewässerschutzgesetz, welches am 14. Juni 2017 eröffnet wurde, eingestellt wurde.

Die Untersuchungen zweier spezialisierter Firmen mit Expertisen zum Hergang des Geschehens, welche von der Schweizer Salinen AG in Auftrag gegeben worden waren und in die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Eingang fanden, kamen insbesondere unabhängig voneinander zum Schluss, dass die Vorgänge in den Kavernen für die Schweizer Salinen AG nicht vorhersehbar gewesen waren. Da das Ereignis unvorhersehbar war und keine strafrechtlich relevante Sorgfaltspflichtverletzung festgestellt werden konnte, entfällt eine strafrechtliche Verantwortlichkeit.

Weitere Informationen: Medienmitteilung Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft vom 20. Juni 2019.

Es war und ist den Schweizer Salinen ein Anliegen, stets kooperativ und offen mit den Behörden und Betroffenen zusammenzuarbeiten. Dies zeigte sich insbesondere auch bei den Entscheiden zu den Schadensbehebungsmassnahmen, welche zeitnah und unkompliziert umgesetzt wurden. Die Schweizer Salinen übernehmen Verantwortung. Deshalb ist es dem Unternehmen sehr wichtig, dass die Lehren aus dem unvorhersehbaren Ereignis direkt zu einer Anpassung der Sicherheitsmassnahmen rund um die Verfahren und Prozesse bei Arbeiten an stillgelegten Bohrlöchern führten, so dass sich ein solches Ereignis nicht mehr wiederholen kann.