Weiterführung der einvernehmlichen Regelung zwischen den Schweizer Salinen und dem Preisüberwacher gewährleistet Transparenz und Lastenausgleich

Pratteln, 29. Juni 2018. Die Vereinbarung setzt die seit 2014 geltende Regelung nahtlos fort und stellt sicher, dass die Bezüger von Auftausalz nach Wintern mit besonders grosser Nachfrage eine angemessene Preisrückerstattung erhalten. Gemeinsames Ziel der Schweizer Salinen und der Preisüberwachung bleibt eine transparente Regelung, welche die Vorhalteleistung der Schweizer Salinen für eine gesicherte Salzversorgung bei Nachfragespitzen angemessen bewertet und ungewollte Belastungen für Schweizer Salzbezüger ausgleicht.

Nicht vorhersehbare Wetter- und Winterverhältnisse lassen den Bedarf an Auftausalz in den Schweizer Gemeinden von Jahr zu Jahr stark schwanken. Im Auftrag der Kantone stellen die Schweizer Salinen die solidarische Versorgung der Schweiz zu jeder Zeit sicher und müssen auf solche unberechenbaren Nachfragespitzen vorbereitet sein. Hierfür investieren die Schweizer Salinen in verlässliche, auf einen Spitzenbedarf ausgelegte Produktions-, Lager- und Distributionskapazitäten.

Diese absichernde Vorhalteleistung wird über den Salzpreis von den Bezügern solidarisch mitgetragen. In Jahren mit überdurchschnittlich harten Wintern sinkt jedoch der Anteil der mehrheitlich fixen Kosten für die Vorhalteleistung im Verhältnis zum Umsatz. Entsprechend resultiert bei den Schweizer Salinen ein höherer Gewinn, welcher über der mit dem Preisüberwacher einvernehmlich festgelegten Schwelle liegt. „Das von den Parteien erklärte Ziel ist es, die Gewinne der Schweizer Salinen im Durchschnitt auf einem angemessenen Niveau zu begrenzen“, hält Stefan Meierhans, Preisüberwacher der Schweizerischen Eidgenossenschaft, fest.

Gemäss der alten und neuen Regelung gewähren die Schweizer Salinen in betroffenen Jahren den Bezügern von Auftausalz einen Rabatt in Form einer Rückerstattung (Barzahlung oder Gutschrift). Somit dient sie der Absicht, die in strengen Wintern infolge der grossen Auftausalzbezüge zu hohe Vergütung der Vorhalteleistung nicht über die Dividenden an die Kantone, sondern über Direktzahlungen an die Auftausalzkunden auszugleichen. Die neue Regelung von Juni 2018 schliesst nahtlos an die ausgelaufene Regelung an und gilt nach deren Unterzeichnung für weitere drei Jahre.

„Die Schweizer Salinen stellen mit ihren Vorhalteleistungen sicher, dass sich alle grossen und kleinen Schweizer Bezüger von Auftausalz auch in ausserordentlichen Lagen auf unsere Lieferfähigkeit verlassen können“, kommentiert Dr. Urs Ch. Hofmeier, Geschäftsführer der Schweizer Salinen. „Die nahtlose Fortsetzung der einvernehmlichen Regelung mit dem Preisüberwacher anerkennt diese Leistungen und ist ein wirksames Instrument, um die Salzbezüger in sehr intensiven Jahren direkt zu entlasten.“

Ein Salzmarkt – ein Unternehmen – drei Standorte
Die Schweizer Salinen AG beschäftigen an ihren Standorten Riburg, Schweizerhalle sowie Bex 200 Mitarbeitende und produzieren rund 600 000 Tonnen Salz pro Jahr. Sie stellen die inländische Versorgung mit allen Salzarten durch Eigenproduktion, Lagerung und Handel bis in die entlegensten Gebiete der Schweiz sicher. Das Angebot wird abgerundet durch ein vielfältiges Speisesalzsortiment aus aller Welt sowie den exklusiven Saline de Bex Bien-Être Wellnessprodukten.

Ansprechpartner für die Medien

Schweizer Salinen AG, Schweizerhalle, Rheinstrasse 52, Postfach, CH-4133 Pratteln 1
T +41 61 825 51 51, F +41 61 825 51 10, info@saline.ch, www.salz.ch, www.taufix.ch

Dr. Urs Ch. Hofmeier, Geschäftsführer
T +41 61 825 51 04, urs.hofmeier@saline.ch