Geschichte

Salz wurde in der Schweiz schon vor 450 Jahren abgebaut. Mit der Gründung der Vereinigten Schweizerischen Rheinsalinen im Jahr 1909 fing jedoch ein neues Kapitel an. Vor 111 Jahren wurde der Grundstein gelegt für die heutige solidarische Salzversorgung aller Schweizer Kantone und des Fürstentums Liechtenstein.

1768

Erfahre hier, wie sich der Abbau, die Produktion und die Logistik von Schweizer Salz verändert haben:

Im Rahmen ihres 111-jährigen Jubiläums touren die Schweizer Salinen durch alle Schweizer Kantone und das Fürstentum Liechtenstein. Viele Menschen teilen ihre Salzstorys.

2014

Die Schweizer Rheinsalinen AG und die Saline de Bex SA schliessen sich zusammen zur Schweizer Salinen AG.

2014

2012

2012

Die Einweihungsfeier für den Saldome2 findet statt. Es ist der grösste Holz-Kuppelbau Europas mit einem Fassungsvermögen von rund 100’000 Tonnen losem Salz.

2006

Eröffnung des Salzladens im Oktober in der Saline Schweizerhalle.

Salzladen

2005

2005-Saldome

Der Saldome1 geht in Betrieb.

2004

Baubeginn der Grosslagerhalle für Auftausalz in Riburg. Der Saldome ist ein spektakulärer Holzkuppelbau zur Lagerung von 70’000 Tonnen Salz. Gleichzeitig geht in Schweizerhalle das Hochregallager in Betrieb und der Startschuss für den Bau des Produktionsgebäudes fällt

Riburg Saldome

2002

2002

Beginn der Gesamterneuerung von Finalproduktion, Spedition und Lagerung in der Saline Schweizerhalle.
Das Unternehmen wechselt den Namen und heisst fortan Saline de Bex SA.

1999

Das Rekordjahr mit Jahrhundertschnee im Februar. Beide Salinen produzieren zusammen die Rekordmenge von 505 000 Tonnen Salz. Das Qualitätsmanagementsystem der VSR wird nach der ISO-Norm 9001 zertifiziert.

1999

1998

1998

Die VSR feiern im Familienkreis das 150-Jahr-Jubiläum der Saline Riburg. Der Siloturm in Riburg erhält einen markanten Wandschmuck.

1997

In der neu renovierten Villa Glenck wird das Museum DIE SALZKAMMER eröffnet. Das Informatiksystem SAP R/3 geht in Betrieb.

Der Kanton Waadt überträgt der Société Vaudoise des Mines et Salines de Bex die Kommerzialisierung des Salzes und das Erheben des Salzregals (Salzsteuer).

1997

1987

1987

Die Saline Schweizerhalle feiert mit über 600 Gästen ihr 150 jähriges Bestehen.

1984

Les Mines et Salines de Bex öffnen sich dem Publikum

1984

1982

1982

Bau des neuen Verwaltungsgebäudes in Schweizerhalle, direkt neben der ehemaligen Direktorenvilla.

1973

Das Konkordat der Kantone über den Salzhandel (ohne Waadt) tritt in Kraft. 1979 tritt der neu gegründete Kanton Jura bei, 1990 das Fürstentum Liechtenstein.

1973

1970

1970

In Schweizerhalle wird eine Lecksteinpresse in Betrieb genommen. In der Saline Riburg beginnt die Erneuerung der gesamten Anlage, sie dauert bis 1973. Das Areal der Saline Rheinfelden wird verkauft.

1955

Die Saline Schweizerhalle liefert erstmals jodiertes und fluoridiertes Salz an den Kanton Zürich. Das Rotary-Bohrverfahren kommt zum erstem Mal auf den Bohrfeldern der Saline Riburg zum Einsatz.

1955

1943

Inbetriebnahme der elektrischen Zentrale

1942

1942

In Riburg wird die Zeitkartenkontrolle für die Arbeiter eingeführt. Die Saline Rheinfelden wird nicht elektrifiziert, sondern zu Gunsten der Saline Riburg stillgelegt. Das Areal wird bis 1952 noch als Internierungslager, Militärunterkunft und Durchgangslager für Kriegsheimkehrer genutzt.

1941

Kriegsjahr. Kohlemangel. In der Saline Schweizerhalle Bau und Einsatz eines grossen Elektrodampfkessels. In der Saline Riburg wird die erste, kohlebeheizte, energiesparende Verdampferanlage mit Thermokompression gebaut.

1941

1938

1938

Das rieselfähige Tafelsalz GRESIL® wird auf den Markt gebracht.

1925

1925

Riburg führt die Salziodierung ein. Bau einer Soleleitung zu den Badehotels in Rheinfelden.

1924

Einsatz der Bohrtechnik für die Suche nach Salzvorkommen; mit diesem Verfahren wird das Salz im Felsen noch heute durch Einspritzen von Quellwasser ausgelaugt

1922

1922

In Schweizerhalle Einführung der Salziodierung. Erstmalige Anschaffung eines Lastwagens.

1909

Die Saline Schweizerhalle und die Aargauer Salinen Rheinfelden und Riburg gründen die «Vereinigten Schweizerischen Rheinsalinen AG». Das Privatunternehmen wird in eine AG mit kantonaler Beteiligung umgewandelt. Die Saline Kaiseraugst wird endgültig geschlossen.

1909