Zukunft

Die Schweizer Salinen sind von den 26 Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein beauftragt, die solidarische, unabhängige und zuverlässige Salzversorgung der Schweiz aus einheimischer Produktion sicherzustellen. Um diesen Auftrag nachhaltig zu erfüllen, wird die Salzlandkarte der Schweiz stetig erweitert und geologische Daten wie Tiefe, Mächtigkeit, Lage und Reinheit der Salzvorkommen in der Schweiz werden gesammelt. Hierfür werden regelmässig in geeigneten Regionen Sondierbohrungen sowie seismische Messungen durchgeführt.

Zukunft

Das Salzvorkommen der Schweiz

Die Schweiz verdankt ihr Salzvorkommen dem Urmeer, das vor 200 Millionen Jahren verdunstete und in der Nordwestschweiz, im Jura und im Mittelland bis zu 50 Meter dicke Salzschichten hinterliess. Diese Vorkommen werden noch für Jahrhunderte reichen. Die rund 50 aktiven Bohrlöcher in Möhlin und Pratteln liefern allerdings nur noch bis in Jahr 2025 Salz.

Neue Bohrfelder

Spätestens nach 2025 muss das Salz aus neuen Bohrlöchern gewonnen werden können. Um die Schweiz jederzeit solidarisch, unabhängig und zuverlässig mit Salz aus einheimischer Produktion zu versorgen, benötigen die Schweizer Salinen Planungssicherheit in Form gesicherter Rohstoffreserven. Im Kanton Aargau laufen momentan Abklärungen zur Erschliessung eines neuen Bohrfelds westlich von Wallbach.

Die Abbauplanung im Konzessionsgebiet des Kantons Basel-Landschaft wurden Ende Juni 2020 durch die Schweizer Salinen angepasst. Die geplante Salzgewinnung unter der Rütihard wurde angesichts regionalpolitischer Unsicherheiten und Verzögerung bei der Planung sistiert und für mindestens 20 Jahre zurückgestellt.

Bis Ende 2020 erarbeiten die Schweizer Salinen alternative Szenarien, um die Versorgungssicherheit auch ohne das bisher eingeplante Salz aus der Tiefe unter der Rütihard zu gewährleisten. Im Raum stehen Optionen in den heutigen Konzessionsgebieten, einschliesslich der Betriebsverlängerung bestehender Förderfelder, sowie mögliche Alternativen ausserhalb der Konzessionsgebiete.

Mehr Informationen zur Anpassung der Abbauplanung finden Sie hier.